die woche | 12.06. – 20.06.201

Samstag – 12. Juni
14.30 Uhr Liebfrauen: Erstkommunionfeier (Stübbe)
17.30 Uhr St. Petrus Canisius: Eucharistiefeier (Stübbe)
18.00 Uhr St. Barbara-Kapelle: Eucharistiefeier (Okafor)

Sonntag – 13. Juni
Kollekte: für unsere Pfarrei/Kirchorte
8.30 Uhr Liebfrauen: Eucharistiefeier (Stübbe)
9.00 Uhr Heilig Geist: Eucharistiefeier (Rother)
10.30 Uhr St. Johannes: Eucharistiefeier (Rother)
10.30 Uhr Liebfrauen: Eucharistiefeier (Stübbe)

Montag – 14. Juni
9.00 Uhr Liebfrauen: Dankgottesdienst der Erstkommunionkinder (Okafor)

Dienstag – 15. Juni
8.00 Uhr Liebfrauen: Eucharistiefeier (Rother)
18.00 Uhr St. Barbara-Kapelle: Eucharistiefeier (Stübbe)

Mittwoch – 16. Juni
9.00 Uhr St. Petrus Canisius: Eucharistiefeier (Okafor)

Donnerstag – 17. Juni
18.00 Uhr St. Johannes: Eucharistiefeier (Stübbe)

Freitag – 18. Juni
18.00 Uhr Heilig Geist: Eucharistiefeier (Rother)

Samstag – 19. Juni
17.30 Uhr St. Petrus Canisius: Eucharistiefeier (Rother)
18.00 Uhr St. Barbara-Kapelle: Eucharistiefeier (Okafor)

Sonntag – 20. Juni – 12. Sonntag im Jahreskreis
Kollekte: Jugendseelsorge
8.30 Uhr Liebfrauen: Eucharistiefeier (Okafor)
9.00 Uhr Heilig Geist: Eucharistiefeier (Rother)
10.30 Uhr St. Johannes: Eucharistiefeier (Rother)
10.30 Uhr Liebfrauen: Eucharistiefeier (Okafor)

Infos aus der Pfarrei:

Gott,
manchmal fällt es mir schwer,
Gedanken einfach reifen zu lassen.

Ich möchte oft ordnen
handeln und tun,
möglichst gradlinig, schnell und genau.

Manches Mal spüre ich,
wie mir Geduld fehlt –
oder ist es Gottvertrauen?

Ja, manchmal wünsche ich mir mehr
Gottvertrauen.
Gott, du lässt wachsen und gedeihen.
Schenke mir eine Spur mehr Gelassenheit.

Verfasser unbekannt

 

Liebe Geschwister im Glauben,
liebe Mitchristen in der Pfarrei Liebfrauen Recklinghausen.

Heute vor einem Jahr haben Sie mir einen einzigartigen Empfang in Recklinghausen bereitet. Besonders heute am Jahrestag empfinde ich die Dankbarkeit für alle Mühen, die Sie sich gemacht haben, damit es trotz der besonderen Situation ein so ein festlicher Tag wurde.
Seither ist viel geschehen, viele Dinge sind schon auf meiner Agenda und meinem
Schreibtisch gelandet. Eine Schonzeit hat mir die Pandemie nicht gegeben. Leider hat die Coronasituation auch das normale, gewohnte Gemeindeleben nicht möglich gemacht. Viele Entscheidungen mussten ad hoc getroffen werden, nicht immer war es möglich mit allen gleich gut zu kommunizieren. Das bedauere ich sehr,
insbesondere weil ich überzeugt bin, dass eine gemeinschaftliche Kirche, in der alle Getauften verantwortlich mitbestimmen können, viel mehr Ausstrahlung hat, als eine von einem Pfarrer im Alleingang verwaltete Gemeinde. Die Chance zu einer Gemeinde, die gemeinsam ihren Glauben lebt und etwas bewegt sehe ich in Ansätzen auch schon in der einschränkenden Situation.
Wie viele engagierte Christ:innen in unserer Pfarrei das aktive Leben vermissen kann ich aus den Rückmeldungen, von denen ich höre nur erahnen.
Mir wurde auch zugetragen, dass manche:r das Kennenlernen meiner Person
vermisst oder gar empfindet, ich sei „live“ überhaupt nicht greifbar. Sie können mir glauben, dass ich mir auch gewünscht hätte, Sie alle besser kennen zu lernen: auf Pfarrfesten, bei Treffen Ihrer Gruppierungen und bei gemütlichen Treffen. Auch nach einem Jahr habe ich noch das Gefühl die meisten Menschen in der Pfarrei nicht zu kennen.
Nun, da sich die Entwicklung der Pandemie bessert und wir hoffen können, dass sich ganz langsam einiges normalisieren könnte, möchte ich Sie endlich besser
kennenlernen. Also lade ich Sie zur Begegnung ein. Ich komme auf die Kirchplätze
unserer Kirchorte, baue meine Ansprechbar auf und habe Kaffee und Tee im Gepäck.

Wenn Sie Lust haben, kommen Sie doch einfach vorbei.

13.06.2021 St. Barbara
19.06.2021 Petrus Canisius
20.06.2021 St. Johannes jeweils von 14.00 – 16.00 Uhr
27.06.2021 Liebfrauen
03.07.2021 Heilig Geist

Ich freue mich auf die Begegnungen.
Hanno Rother, Pfarrer

Unsere Baustellen

Corona-bedingt sind in den vergangenen 12 Monaten Kontakte eingeschränkt gewesen und somit auch der Informationsaustausch nicht so erfolgt wie wir alle das gewohnt oder erhofft hatten. Nichtsdestotrotz ist viel passiert und passiert immer noch, so dass es an der Zeit ist diesem Defizit entgegen zu wirken.
Unter der Rubrik „UNSERE BAUSTELLEN“ werden wir ab sofort in „die Woche“, auf unserer Homepage und auf unseren Social Media Kanälen in loser Folge jeweils eine „Baustelle“ unserer Pfarrei in den Blick nehmen und Sie über den Stand und die Perspektiven informieren.
Starten wollen wir mit der Baustelle „Umbau Pfarrzentrum“.

Die Pandemie geht zurück und das Pfarrzentrum öffnet seine Pforten
Noch sind es ein paar Wochen, doch im August sind alle Mühen überstanden.

Schon für 2020 hatten wir gehofft, das umgebaute Pfarrzentrum Liebfrauen in Betrieb nehmen zu können. Doch der Wasserschaden im Kindergarten hat diese Hoffnung schnell zur Makulatur gemacht.
Ein Glück für unsere Kinder, die so in unmittelbarer Nähe zur gewohnten Einrichtung im alten Stift, im Pfarrsaal und im Pfarrheim betreut werden konnten!

Der aktuelle Zeitplan mit dem Zieldatum „Übergabe an den Bauherrn“ am 2. August 2021 hat nun realistische Chancen wahr zu werden.

Die Giebelwand des Pfarrheims zur Fachhochschule leuchtet schon einige Wochen strahlend weiß und so stellt sich mancher die Frage. „Was ist passiert?“
Zunächst sei kurz in Erinnerung gerufen, dass dieser Umbau eine von mehreren Maßnahmen ist, um die zu bewirtschaftenden Flächen der Pfarrei den gesunkenen Mitgliederzahlen und zukünftig zu erwartenden Einnahmerückgängen hauptsächlich aus Kirchensteuern anzupassen.

Das Stiftsgebäude wurde abgerissen. Auf seinem Platz ist der zentrale eingeschossige Verbindungsneubau zwischen Pfarrsaal und Pfarrheim errichtet worden. Er besteht aus zwei identischen Quadern. Architektonisch besonders hervorgehoben ist derjenige, der die Küche, den Thekenbereich und den Versorgungsraum enthält. Er nimmt außen und innen durch seine Klinkerfassade Bezug zur Liebfrauenkirche und zum Pfarrhaus. Mit dem vorgelagerten Foyer mit großer Glasfront zum Kirchplatz und einem Multifunktionsraum zum Saal hin ist er gedacht, der Mittelpunkt für hoffentlich viele inspirierende, fröhliche, besinnliche, gemeinschafts- und gemeindefördernde Zusammenkünfte zu werden. Der andere Block beherbergt den zentralen Sanitärbereich (inkl. behindertengerechtem WC) und eine Garderobe. Alle Gebäudeteile sind über den Eingang vom Kirchplatz und über barrierefreie Verbindungen zu erreichen. Die gesamte Anlage ist bezüglich der Brandschutz-Anforderungen auf den neuesten Stand gebracht.

Maurer, Elektriker, Heizungs- und Sanitärmonteure, die Trockenbauer und die Fliesenleger haben ihre Arbeit bis auf die abschließenden Feininstallationen schon erledigt und die Maler stehen parat, um Pinsel und Rolle zu schwingen. Der Schreiner wird seine Einbauten vornehmen. Die Dachdecker und die Fassadenputzer haben noch das gute Wetter abgewartet und werden in den nächsten Tagen ihre Gewerke zu Ende bringen.

Der eigentliche Bauauftrag lautete „Abriss und verbindender Neubau“. Doch es blieb nicht aus, auch den verbleibenden Gebäudebestand zu überprüfen und notwendige und sinnvoller Weise bei Leerstand zu erledigende Arbeiten mit ausführen zu lassen.

Das Pfarrheim hat einen neuen Fußboden aus Vinyl-Bohlen erhalten und die Wände werden neu gestrichen. Der Raum 2 ist mit Einbauschränken und Regalen ausgestattet und wird der zentrale Material-Bevorratungsraum. Z. B. hat die Chorgemeinschaft schon im März ihr Notenarchiv hierher verlegt und die Bierzeltgarnituren warten dort bereits auf ihren nächsten Einsatz. In Raum 1 wird es keine Theke mehr geben. Die Küche mit Ihrer Ausgabe bleibt erhalten.
Die Kellerräume für die Pfadfinder im Pfarrsaalgebäude mussten wegen des notwendigen Einbaus der Technikzentrale etwas kleiner werden, die bisher feuchten Wände wurden trocken gelegt. Das Kellerloch erhielt die erforderliche Fluchttür. Die Toiletten sind zu einer Unisex-Anlage umgebaut worden.

Auch im Pfarrsaal gibt es Neues. Der bisherige Bühnenbereich ist mit dem Abriss des ehemaligen Stiftes weggefallen. Bei Bedarf wird eine mobile Bühne an der Stirnwand zum Kindergarten hin aufgebaut. Die Technik insbesondere bei Großveranstaltungen verfügt zukünftig über einen Regieraum (ehemals WC). Die Beschallung erfolgt über kleinere über den Raum verteilte Lautsprecher. Für die Beleuchtung der mobilen Bühne werden entsprechende Strahler in die Decke eingelassen. Das zukünftige Platzangebot wird dem bisher bekannten entsprechen. Der zwischen Saal und Klinkerquader gelegene Multifunktionsraum kann durch verschiebbare Trennelemente zum Saal geöffnet werden und so die Fläche ergänzen. Im Flur vor dem Saal wird es eine weitere Garderobe geben.
Im Neubau und den Verbindungswegen ist ein einheitlicher Fliesenbelag aufgebracht. Das Saalparkett wird noch einer gründlichen Reinigung und Aufbereitung unterzogen.
Das Außengelände zum Kirchplatz wird seine bekannte Struktur beibehalten. Von der Straße Neuhillen wird es zukünftig die Anlieferung zum Pfarrzentrum geben.
Wir sind auf gutem Weg zur ersten und baldigen Nutzung des neuen Pfarrzentrums!

Natürlich kosten solche Maßnahmen viel Geld. Das Bistum hat sich großzügig an der Maßnahme beteiligt, um die Pfarrei bei der notwendigen Flächenreduktion bestmöglich zu unterstützen und doch zu gewährleisten, dass diese für die Pfarrei so wichtige Begegnungsstätte erhalten bleibt . neben Entnahmen aus Rücklagen muss die Pfarrei allerdings noch ca. 11.000 € durch Kollekten und Spenden zur vollständigen Finanzierung aufbringen. Hier hat uns die Pandemie natürlich einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Und so verbinden wir diese Information auch mit der herzlichen Bitte an Sie, das Projekt finanziell zu unterstützen. Wir freuen uns sehr und sagen jetzt schon: „Vergelt‘s Gott“. Ihren Beitrag erbitten wir auf das Konto DE58 4265 0150 0080 0626 15 der Sparkasse Vest mit dem Verwendungszweck Pfarrzentrum.

Bücherei in der Arche:

Wir haben wieder für Sie geöffnet:
Ab dem 16. Juni 2021 ist die Bücherei wieder für den Publikumsverkehr unter Berücksichtigung der Corona-Vorgaben geöffnet. Hier nochmal die Öffnungszeiten: sonntags 10.00 – 12.15 Uhr und mittwochs von 15.30 – 17.00 Uhr.

BESUCH DER ANIYI-AMAGUNZE SCHULE AM 5. und 6. März 2021

Mit diesem Bericht möchte ich Ihnen für die finanzielle Unterstützung der Kinder in Aniyi-Amagunze danken und Ihnen erzählen, was bisher bei unserem Schulprojekt mit ihrem Geld umgesetzt worden ist:
In der Weihnachtszeit 2020 durften sich die Kinder durch Ihre Unterstützung alle über ein Weihnachtsgeschenk freuen. Bei meinem letzten Aufenthalt in Nigeria besuchte ich die Kinder und Lehrer Anfang März in der Schule. Dort erfuhr ich, dass auch die Kinder in Nigeria wegen Covid 19 die Schule eine gewisse Zeit nicht besuchen konnten. So begannen sie das 2. Semester erst wieder am 1. März. Gemeinsam mit Pfarrer Collins Ozoani habe ich mit den Jungen und Mädchen gebetet, gegessen und getrunken. Außerdem haben wir die Gelegenheit genutzt, den Lehrern und Schülern neues Lehr- und Lernmaterial zu überreichen.
132 Schüler/innen besuchen zur Zeit die Schule. Durch Ihre Hilfe haben 16 von ihnen gerade die Grundschule beendet und sind nun zum Gymnasium gewechselt. 126 Kinder sind im Kindergarten und in der Grundschule. Dank Ihrer Hilfe werden alle Kinder täglich mit Essen versorgt. Auch die medizinische Versorgung, die seelische Betreuung, das Lernmaterial und die Rundumbetreuung der Kinder werden durch Ihre Hilfe gewährleistet. Außerdem sind die drei autistischen/körperlichen behinderten Kinder jetzt in der Therapeutischen Tagesstätte. Sie wurden am 17. Januar 2021 aufgenommen. Sie werden dort für mindestens drei Jahre bleiben. Das Therapeutische Tageszentrum in Nigeria ist sehr teuer und sie drei Jahre lang dort zu behalten ist eine große Herausforderung. Daher brauche ich weiterhin Ihre Unterstützung für die Betreuung dieser Kinder.
Herausforderungen in der Schule: Der Priester beklagt, dass einige Eltern nicht kooperativ sind. Einige Eltern entscheiden sich manchmal, ihre Kinder an Schultagen zum Pflanzen, zum Ackerbau oder zur Landwirtschaft zu bringen. Das beeinträchtigt natürlich den Unterricht der Kinder. Das ist eine große Herausforderung, aber der Priester ist bereits dabei, die meisten von ihnen davon zu überzeugen, dass Bildung Vorrang vor Landwirtschaft etc. hat. Das trägt allmählich Früchte. Die andere Herausforderung ist, dass der Priester allen Kindern täglich mittags in der Schule Essen gibt. Ihre Unterstützung wird auch für die Bereitstellung von Lernmaterialien wie Schulhefte, Lehrbücher, Bleistift, etc. für die Kinder und die Lehrer benötigt. Darüber hinaus bemüht sich der Priester um die Genehmigung einer Schuluniform für die Kinder, aber das ist noch nicht geschehen. Wenn das genehmigt wird, wird die Schuluniform für die Kinder eine Menge Geld kosten. Ich bin auch dafür auf Ihre Unterstützung angewiesen. Es gibt auch etwa 13 Kinder, die entweder ihren Vater oder ihre Mutter verloren haben und ebenfalls dringend Hilfe brauchen.
Die Zukunftspläne: Ich denke über die Zukunft und Nachhaltigkeit der Kinder in unserem Schulprojekt nach: Schultasche, Schulhefte, Lehrbücher, Schreibmaterialen; Sandalen, usw. dieser Kinder kostet in einem Jahr 180 Euro. In einem Monat sind das 15 Euro. Wenn wir diese Kinder weiterhin unterstützen, hilft es, sie in der Schule zu halten und können damit für sie eine Zukunftsperspektive eröffnen, ihr Leben in Eigenverantwortung zu gestalten.
Spenden können Sie im Pfarrbüro Liebfrauen oder in den Büros an den Kirchorten abgegeben, bzw. auf das Konto der Pfarrei Liebfrauen überweisen direkt auf das Konto: Pfarrei Liebfrauen; DE58 4265 0150 0080 0626 15 (Sparkasse Vest); Verwendungszeck: Patenkinderprojekt Nigeria. Spenden für paten-kind können Sie auch auf das Konto Access Bank Plc; GB 74 CITI 1850 0811 0712 38; Verwendungszweck: Patenkinderprojekt, Access Bank 1243565547. Vielen Dank im Voraus und Gottes reichhaltigen Segen!
-Polycarp Okafor