Stiftungsgründung

Liebe Gemeinde!

Die Liebfrauengemeinde stand Anfang 2012 vor der Frage nach alternativen Finanzierungsformen. Am Ende eines intensiven Diskussionsprozesses und auf Anregung vieler Gemeindemitglieder wurde die Gründung einer Stiftung favorisiert. Die Idee, das Wirken der Stiftung nur auf das Gemeindegebiet von Liebfrauen zu beschränken wurde schnell verworfen.

Ich weiß, dass so einige Ressentiments innerhalb der Pfarrgemeinde St. Johannes gegenüber dieser Stiftungsgründung bestehen, weil man befürchtet, dass mit der Ausschüttung aus der Stiftung lediglich Projekte und Gruppen auf dem Gebiet der Liebfrauenpfarrgemeinde berücksichtigt werden oder dass nun vor der Fusion Gelder „in Sicherheit“ gebracht werden. Dies alles stimmt nicht! Zum einen sind die Stiftungszusagen Gelder, die gesammelt werden, zum anderen hat auch ein Zusammenhang mit der weiteren Fusion zu keinem Zeitpunkt im Mittelpunkt der Diskussion gestanden.

Nun können wir die freudige Mitteilung machen, dass wir die Stiftung am 19. Januar 2014 gründen werden. Mit fast 60.000 Euro haben wir zwischenzeitlich Stiftungszusagen erhalten, die unsere kühnsten Erwartungen zu diesem Zeitpunkt übertroffen haben. Bisher haben sich über 50 Stifter aus allen Gemeindeteilen/Kirchorten von Liebfrauen und aus St. Johannes bereit erklärt, einen bestimmten Betrag in diese Stiftung einzuzahlen.

Dennoch nehmen wir heute erneut die Gelegenheit wahr, um für die Stiftung zu werben. Das Kapital kann gar nicht hoch genug sein, um aus den Erträgen Gutes tun zu Können. Übrigens „wächst“ die Stiftung mit der Fusion in seiner Ausdehnung: Die Erträge, die aus der Stiftung fließen, werden nicht nur auf dem ehemaligen Gebiet der Liebfrauengemeinde mit den Kirchorten St. Petrus Canisius und Liebfrauen, sondern im gesamten Pfarreigebiet also auch in St. Johannes mit den Kirchorten Heilig Geist, St. Barbara und St. Johannes, eingesetzt. Somit ist die Stiftung auch ein konkretes Zeichen, das Zusammenwachsen an allen Kirchorten der neuen Pfarrei zu fördern.

Für alle, die sich bisher schon fast, aber noch nicht ganz entschließen konnten Stifter zu werden oder zu einem späteren Zeitpunkt Zustiftungen zu machen, haben wir Informationsmaterial in den Kirchen ausgelegt.

Machen Sie sich ein Bild von dieser guten Sache und geben Sie sich einen Ruck, Stifter zu werden, denn so kann die Idee des „Stiften vor Ort, helfen vor Ort“ die notwendige Basis erhalten. Jede Stiftersumme ist willkommen und hilft die Erträge zu erhöhen und im Sinne des Stiftungszweckes zu verwenden, nämlich das gemeindliche Leben zu unterstützen.

Für Rückfragen dürfen Sie mich gerne ansprechen.

Mit herzlichen Grüßen,

Oliver Paschke, Pfarrer

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